Vierzehn Werkzeuge für die Feuerwehr – von der Übungslage über die Live-Steuerung durch den Übungsleiter und die taktische Kartenskizze bis zur Nachbesprechung, dazu die Abnahme des Leistungsabzeichens und die Berechnungen für Wasserförderung, Löschwasserbedarf, Hilfsfrist und Schaummittel sowie die Vorbereitung auf den Vegetationsbrand. Ohne Anmeldung und ohne Installation startklar. Gerechnet wird im Browser, und dort bleiben Ihre Daten auch – mit zwei Ausnahmen, die Sie selbst auslösen: Der Marktplatz speichert, was Sie zum Teilen einreichen, und die Waldbrand-Führungskarte das, was die Führungsstellen in ihr gemeinsames Lagebild eintragen. Wo es passt, arbeiten die Werkzeuge direkt mit der rescueTABLET-Missions-API.
Übungssteuerung
Szenario-Generator
Erzeugt aus Vorlagen komplette Übungslagen: Stichwort, Lagebild, Erschwernisse, Lernziele und passende Injects. Per Klick direkt als Einsatz an rescueTABLET oder ins Trainer-Cockpit übernehmen.
Fuhrpark-Assistent
Baut die Fahrzeugliste der Wehr auf – mit Abteilungen, Rollen, Besatzung und Funkrufnamen – und macht daraus einen Link. Wer ihn antippt, hat den Fuhrpark nach einer Rückfrage im Werkzeug. Auch 25 Fahrzeuge in acht Abteilungen, für die zwölf Plätze im Lizenzschlüssel nicht reichen.
Trainer-Cockpit
Mini-Leitstelle für den Übungsleiter: Lage auslösen, Übungsuhr mitlaufen lassen und Injects („Person vermisst“, „Wasser fällt aus“, „Atemschutznotfall“) live in den laufenden Einsatz einspielen.
Debriefing & Zeitstrahl
Holt Rückmeldungen, Aktionen und Fotos einer Übung aus rescueTABLET und stellt sie als Zeitstrahl mit Kennzahlen dar. Bewertungen und Lernpunkte lassen sich ergänzen und ausdrucken.
Abnahme Leistungsabzeichen
Die Wertungsbögen der Richtlinie auf dem Telefon: Löscheinsatz mit fünf Bögen, Modulprüfung mit den ausgelosten Modulen, Summenblatt und Ergebnis. Jeder Schiedsrichter bewertet auf seinem Gerät, der Obmann sieht auf einer Tafel, was noch fehlt — auch ohne Netz.
Marktplatz für Übungslagen
Fertige Übungslagen anderer Wehren ansehen und in die eigene Bibliothek übernehmen – oder eine eigene Lage teilen. Übernommene Lagen lassen sich im Szenario-Generator auf das eigene Ausrückegebiet und den eigenen Fuhrpark umschreiben.
ERHT-Übungsplaner
Schlägt einer Wehr mit ERHT-Einheit Übungen vor – abgeleitet aus dem eigenen Gerätebestand, den Übungsobjekten im Ausrückebereich (Schlauchturm, Schacht, Baugrube, Hochbehälter …) und dem Ausbildungsstand der Kräfte. Daraus entstehen Jahresplan, Übungsabend und Nachweis.
Noch im Aufbau und nicht freigegeben. Vor dem Werkzeug steht eine Kennwortabfrage – Zugang auf Anfrage.
Einsatztaktik & Berechnung
Überlebenszone im Brandraum
Zeigt im Grundriss und im Schnitt, wie lange eine Person in welcher Höhe über dem Boden noch handlungsfähig bleibt. Räume, Türen und Fenster sind anklickbar – und die geschlossene Tür wirkt stärker als jede Höhe. Gerechnet nach den Messwerten aus 31 Realbrandversuchen.
Vegetationsbrand
Zeigt für eine Stelle im Wald, woher das Wasser kommt und wie das Fahrzeug hinkommt: Entnahmestellen im Umkreis mit fertig gerechneter Förderstrecke, dazu Waldwege nach Befahrbarkeit, Schranken, Rettungspunkte und die Ausbreitungsrichtung aus dem Wind.
Waldbrand-Führungskarte
Ein Lagebild, an dem mehrere Führungsstellen gleichzeitig arbeiten: taktische Zeichen nach der Fachempfehlung @fire FE-07-25, Abgleich im Takt, und für jede Ebene ein eigener Auszug — aufgehellt zum Beschriften, für den Punkt, an dem es zurück auf Papier geht.
Taktische Kartenskizze
Zeichnet die Lage auf der Karte: Fahrzeuge, Einheiten und Wasserentnahmestellen als taktische Zeichen, dazu Schlauchleitungen, Absperrgrenzen und Einsatzabschnitte. Fahrzeuge lassen sich direkt aus einer gespeicherten Lage übernehmen.
Wasserförderungs-Rechner
Rechnet Reibungs- und Höhendruckverlust einer Förderstrecke, sagt wie viele Verstärkerpumpen nötig sind und setzt deren Standorte auf die Karte. Oder den Pendelverkehr: Umlaufzeit, Förderleistung und die Zahl der Tanklöschfahrzeuge, die den Bedarf deckt.
Löschwasser-Grundschutz
Ermittelt den Löschwasserbedarf eines Baugebiets und hält ihn gegen das, was die Entnahmestellen im Umkreis wirklich hergeben – gerechnet je Rohrstrang, damit zwei Hydranten an derselben Leitung nicht doppelt zählen. Ergebnis als Stellungnahme für die Gemeinde.
Hilfsfristen-Karte
Legt ein Raster über das Gemeindegebiet und holt für jede Zelle die Fahrzeit vom Gerätehaus. Ergebnis: welcher Anteil in der Hilfsfrist erreicht wird und wo die weißen Flecken liegen. Ein zweiter Standort lässt sich probeweise setzen und der Gewinn ablesen.
Schaumrechner
Rechnet Wasserstrom, Zumischung und Fertigschaum für Flächenbrand, Abdecken und Raumflutung — und sagt vor allem, wie lange der Schaummittel-Vorrat auf den Fahrzeugen den Aufbau trägt.
Objekt- & Ortskunde
rescueTABLET
Übungseinsätze direkt auf die Tablets
Szenario-Generator, Trainer-Cockpit und Debriefing sprechen die Missions-API von rescueTABLET: Einsätze anlegen, während der Übung nachalarmieren und Meldungen senden, danach Rückmeldungen, Aktionen und Fotos für die Nachbesprechung zurückholen.
Urban-Software.de ist Vertriebspartner für rescueTABLET – Beratung, Angebot und Einrichtung für die Wehr aus einer Hand.
Lizenz
Rechnen, zeichnen und üben lässt sich ohne Lizenz. Der Schlüssel schaltet vier Dinge frei: den Übungsnachweis im PDF mit Kopfdaten und Unterschriftsfeld, die Anbindung an die Missions-API von rescueTABLET, das Veröffentlichen eigener Lagen im Marktplatz und das Anlegen einer Lage in der Waldbrand-Führungskarte – einer bestehenden Lage beizutreten und darin mitzuarbeiten bleibt für jedes Gerät frei. Die Wehr trägt ihn einmal hier ein – er gilt dann in allen Werkzeugen dieses Browsers. Ohne Schlüssel entsteht beim Serverdruck ein Musterdruck mit Wasserzeichen. Was die Lizenz kostet und was sie umfasst, steht auf der Preisseite. Zum Erproben gibt es auf Anfrage einen Probeschlüssel für 60 Tage, zum Ansehen die offene Beispiellage.
Eigener Briefbogen
Eine PDF-Seite mit dem eigenen Briefkopf wird unter jedes erzeugte Dokument gelegt – Wappen, Anschrift, Fußleiste der Wehr. Der Inhalt der Werkzeuge liegt darüber, Kopf- und Fußzeile ebenso. Die Datei bleibt in diesem Browser und geht mit jedem Druckauftrag an den PDF-Dienst mit; gespeichert wird sie dort nicht.
PDF bis Version 1.7 wird gelesen – also alles, was Word, LibreOffice oder Acrobat üblicherweise ausgeben. Ein Sonderweg beim Export ist nicht nötig. Nur noch neuere Fassungen sind ungeprüft; dann meldet sich der Kasten unten.
Unterschrift
Ein Bestätigungsblatt wird ausgedruckt, unterschrieben und wieder eingescannt. Wer denselben Satz vierzigmal im Jahr unterschreibt, hat davon vierzig Papierwege. Eine eingescannte oder abfotografierte Unterschrift wird stattdessen über die Linie „Übungsleitung“ gesetzt.
Die Linie für Schiedsrichter oder Beobachter bleibt frei – die gehört jemand anderem. Ein Foto vom Telefon genügt – die Seite rechnet es selbst klein und macht das weiße Papier durchsichtig. Am besten ein Schriftzug auf hellem Untergrund, eng beschnitten.
Satzspiegel
Wie weit der Inhalt vom Blattrand wegbleibt – so viel, dass Briefkopf und Fußleiste des eigenen Papiers frei bleiben. Die Werte gelten in Millimetern und für jedes Werkzeug. Voreingestellt sind 22 mm oben und 20 mm unten.
Der eigene Briefbogen bringt seinen Kopf meist selbst mit – dann die Kopfzeile abschalten. Die Fußzeile bleibt in jedem Fall stehen: In ihr stehen Seitenzahl und Lizenzhinweis. Beide bleiben stehen, wo sie sind – 6 mm vom Blattrand; verschoben wird nur der Inhalt. Mit eingeschalteter Kopfzeile beträgt der kleinste Abstand oben 12 mm, weil sie sonst keinen Platz hätte; bei quer gedruckten Dokumenten sind höchstens 63 mm je Rand möglich.
Beispiele zum Ansehen
So sieht eine fertige Übungslage aus
Zu jeder Vorlage des Szenario-Generators eine vollständig erzeugte Lage als PDF: Lagebild, Fahrzeugaufträge, Inject-Fahrpläne je Fahrzeug, Übungsvorbereitung mit Material und Darstellern, Regieplan für die Übungsleitung und eine Gefährdungsbeurteilung als Vorlage.
Gerechnet für eine erfundene Wehr mit einem Löschzug – vergleichbar wird damit, was eine kleine Lage und was eine Großschadenslage aus denselben sieben Fahrzeugen macht.
Aus dem Blog
Übungslagen erstellen, ohne vor dem leeren Blatt zu sitzen
Was eine Übungslage vollständig macht, warum sie ihre Vorlage mitbringen muss und wie aus Vorlagen in wenigen Minuten eine Lage für den eigenen Fuhrpark wird.
Hilfsfrist auf der Karte: wo die Wehr rechtzeitig ankommt
Warum die Ausrückezeit über den Erreichungsgrad entscheidet, was Einsatzlisten der Leitstelle beitragen und wie sich ein zweiter Standort durchspielen lässt.
Löschwasser-Grundschutz: was das Baugebiet braucht und was die Leitung hergibt
Bedarf nach DVGW W 405, Ergiebigkeit je Rohrstrang statt naiver Addition – und was aus der Deckungslücke folgt.
Hinweise
Zugangsdaten einmal hinterlegen
API-Basis, Schlüssel und Gruppen-ID werden von Szenario-Generator, Trainer-Cockpit und Debriefing gemeinsam genutzt. Einmal in einem der drei Tools eintragen genügt.
Übungen immer kennzeichnen
Alle erzeugten Einsätze tragen das Stichwort ÜBUNG und
den eingestellten Übungs-Tag. Bitte nie ohne Tag auslösen – die
Einsätze erscheinen sonst wie echte Alarmierungen.
Was ist neu?
Zuletzt v4.02: die Überlebenszone im Brandraum – wie lange am Boden noch Zeit bleibt, im Grundriss und im Schnitt. Alles Weitere im Changelog.
Daten bleiben im Browser
Protokolle, Bewertungen und Zugangsdaten liegen ausschließlich im
localStorage dieses Geräts. Beim Löschen der
Browserdaten sind sie weg – vorher exportieren.