Die entscheidende Frage am Schaumeinsatz ist selten die Zumischrate, sondern wie lange der Vorrat auf den Fahrzeugen den Aufbau trägt. Der Schaumrechner rechnet Wasserstrom, Zumischung und Fertigschaum für Flächenbrand, Abdecken und Raumflutung – und sagt, wann Schluss ist.
Ausgangspunkt ist das Einsatzziel: eine brennende Fläche ablöschen, eine ausgelaufene Flüssigkeit abdecken oder einen Raum fluten. Daraus ergeben sich Sollwasserstrom, Verschäumungszahl und die Art des einzusetzenden Rohres.
Aus Rohrbestückung und Zumischrate folgt der tatsächliche Wasserstrom, der Schaummittelstrom und die Menge Fertigschaum je Minute. Für die Raumflutung wird zusätzlich gerechnet, wie lange das Volumen gegen den Schaumzerfall gefüllt werden muss – mit Zuschlag, sonst wird der Raum nie voll.
Am wichtigsten ist die Standzeit: Wie viele Minuten trägt der Schaummittelvorrat auf den eingesetzten Fahrzeugen den gewählten Aufbau? Dazu kommt die Zahl der benötigten Zumischer und der Kanister – die Zahl, die per Funk nachgefordert werden muss.
Alle Richtwerte sind einsehbar und lassen sich an die eigene Beladung und die eigenen Mittel anpassen.
Die in der Ausbildung gebräuchlichen Raten für Schwer-, Mittel- und Leichtschaum. Sie lassen sich ändern, weil die Herstellerangabe des tatsächlich verladenen Mittels vorgeht.
Genau das rechnet das Werkzeug: aus Vorrat und Schaummittelstrom ergibt sich die Standzeit in Minuten. Reicht der Vorrat für die geplante Einsatzdauer nicht, wird das ausgewiesen.
Ja. Dabei wird das zu flutende Volumen mit einem Zuschlag gegen den Schaumzerfall angesetzt; daraus ergibt sich die Flutzeit statt einer frei gewählten Einsatzdauer.
Das ergibt sich aus dem tatsächlichen Wasserstrom und der Durchflussleistung des eingesetzten Zumischers. Das Werkzeug rundet auf ganze Geräte auf.
Ja. Vorratsmenge, Kanistergröße und Richtwerte lassen sich eintragen, sodass die Rechnung zur tatsächlichen Beladung der eigenen Fahrzeuge passt.