Oder direkt auf die Karte klicken – dorthin wird die Einsatzstelle gesetzt.
Größerer Umkreis heißt längere Abfrage.
Einsatzstelle setzen, dann „Umgebung auswerten“. Die Karte zeigt danach Entnahmestellen, befahrbare Wege, Schranken und Rettungspunkte.
Beim Waldbrand entscheidet selten die Technik, sondern die Frage, woher das Wasser kommt und wie das Fahrzeug hinkommt. Dieses Werkzeug beantwortet beides für eine gewählte Stelle im Wald: Es holt die Entnahmestellen im Umkreis, rechnet für jede die Förderstrecke samt Verstärkerpumpen durch und stellt daneben, was an Wegen, Schranken und Rettungspunkten erfasst ist.
Ausgangspunkt ist ein Punkt auf der Karte – gesucht über die Adresse oder direkt gesetzt. Im gewählten Umkreis werden aus OpenStreetMap alle Objekte geholt, die für einen Vegetationsbrand zählen: Hydranten, Saugstellen, Löschwasserbehälter und Löschteiche, dazu Seen, Weiher und Speicherbecken als Flächen. Was der Hydrantenübungs-Trainer in diesem Browser gespeichert hat, kommt dazu.
Für jede Entnahmestelle wird gerechnet, was sie im Ernstfall bedeutet: Entfernung zum nächstgelegenen Punkt – bei einem Gewässer also zum Ufer –, Höhenunterschied aus dem Geländemodell, daraus die Schlauchlänge mit Geländezuschlag und über die Formel des Wasserförderungs-Rechners die Zahl der nötigen Verstärkerpumpen. Sortiert wird nach Aufwand, nicht nach Entfernung: Die nächste Stelle ist nicht die beste, wenn sie sechzig Höhenmeter darüber liegt.
Dazu kommt der Bewuchs: Wald, Gebüsch, Heide, Wiese und Acker werden als Flächen geholt und in die wenigen Klassen übersetzt, die für einen Vegetationsbrand einen Unterschied machen. Daraus ergibt sich, worin die Einsatzstelle liegt, wie sich der Umkreis zusammensetzt und – das ist die eigentliche Aussage – was in Ausbreitungsrichtung vor dem Feuer liegt. Ein Acker 400 m voraus ist eine Riegelstellung, die ohnehin da ist; dieselbe Fläche im Rücken hilft niemandem. Geschwindigkeiten werden daraus bewusst nicht gerechnet: Der Bestand ist die Grundlage, die Zahlen dazu gehören belegt und nicht geschätzt.
Für die Zufahrt zählt, was in OpenStreetMap an Wegetyp, Oberfläche und Breite hinterlegt ist. Daraus wird eine Einstufung, welche Fahrzeuge dort realistisch fahren – ein befestigter Weg trägt ein HLF, ein Grasweg nach drei Regentagen nicht mehr. Schranken, Poller und Wendemöglichkeiten stehen mit dabei, ebenso die forstlichen Rettungspunkte mit ihrer Nummer.
Windrichtung, Windstärke, Temperatur und Luftfeuchte kommen aus dem Wetterdienst und ergeben die Richtung, in die sich das Feuer bewegt – und damit die Seite, auf der der Riegel steht. Diese Werte werden alle zehn Minuten nachgeholt, solange die Seite offen ist; dreht der Wind um mehr als 20 Grad, sagt das Werkzeug es und nennt die alte Richtung dazu. Auf der Karte steht die Ausbreitungsrichtung als magentafarbener Pfeil – die einzige Linie in dieser Farbe, damit sie zwischen den rot und orange eingestuften Wegen nicht untergeht. Das Ergebnis lässt sich speichern und als Blatt für den Ordner ausdrucken.
Es ersetzt keine Erkundung. OpenStreetMap kennt weder den Wasserstand im August noch die Tragfähigkeit einer Uferböschung, und ob eine Saugstelle noch angefahren werden kann, steht in keiner Datenbank. Die Vollständigkeit der Daten ist regional sehr unterschiedlich – deshalb weist das Werkzeug immer aus, wie viele Objekte es gefunden hat: Eine leere Liste heißt „hier ist nichts erfasst“ und nicht „hier gibt es nichts“.
Es ist außerdem kein Einsatzwerkzeug. Im Wald ist die Mobilfunkverbindung schlecht, und mitten im Einsatz tippt niemand eine Adresse ein. Der Nutzen entsteht davor: die drei kritischen Waldstücke der eigenen Gemeinde einmal in Ruhe durchrechnen, ausdrucken und ins Fahrzeug legen.
Und es ersetzt nicht die amtliche Waldbrandgefahrenstufe. Die kommt vom Deutschen Wetterdienst und von der Forstbehörde; dieses Werkzeug rechnet keinen eigenen Gefahrenindex.
Nein, und es kann es nicht. OpenStreetMap kennt weder den Wasserstand im August noch die Tragfähigkeit einer Uferböschung. Das Werkzeug sagt, wo sich die Erkundung lohnt und welche Entnahmestelle rechnerisch überhaupt in Frage kommt – befahren und angesaugt wird trotzdem vor Ort.
Aus OpenStreetMap über die Overpass-API, dazu der Bestand, den der Hydrantenübungs-Trainer in diesem Browser gespeichert hat. Die Vollständigkeit ist regional sehr unterschiedlich: In einer gut erfassten Gemeinde stehen alle Saugstellen drin, in der Nachbargemeinde keine einzige. Das Werkzeug weist die Zahl der gefundenen Objekte aus, damit eine leere Liste nicht als Entwarnung gelesen wird.
Nach derselben Formel wie im Wasserförderungs-Rechner: Reibungsverlust quadratisch zum Durchfluss, Δp = k · (Q/100)² · L/100, dazu 1 bar je 10 Meter Höhenunterschied. Die Schlauchlänge ist die Luftlinie zuzüglich eines Geländezuschlags, weil eine Leitung im Wald keine Gerade ist. Alle Werte sind einstellbar.
Gemessen wird zum nächstgelegenen Punkt der erfassten Fläche, also zum Ufer. Bei Gewässern, die in OpenStreetMap als Relation aus mehreren Teilen bestehen, kann das Werkzeug die Geometrie nicht auflösen und lässt sie weg – dann fehlt das Gewässer in der Liste, statt mit einem falschen Abstand darin zu stehen.
Sie stammt aus dem Wegetyp und der Oberfläche, die in OpenStreetMap hinterlegt sind. Ein befestigter Weg trägt ein HLF, ein Grasweg nach drei Regentagen nicht mehr. Die Einstufung ist ein Anhalt für die Erkundung, keine Freigabe: Ob ein Fahrzeug einen Weg befahren kann, entscheidet die Fahrzeugführerin oder der Fahrzeugführer vor Ort.
Für die Vorbereitung. Im Wald ist die Mobilfunkverbindung schlecht und im Einsatz hat niemand Zeit zum Tippen. Der Nutzen entsteht, wenn die Wehr vor der Saison ihre kritischen Waldstücke einmal durchrechnet und die Blätter in den Ordner legt.
Dieselben Größen wie im Wasserförderungs-Rechner. Sie gelten für alle Entnahmestellen in der Tabelle und werden in diesem Browser gespeichert.
l/min – Voreinstellung 800 (ein B-Rohr oder zwei C-Rohre)
bar am Pumpenausgang
bar an der Verstärkerpumpe
bar an der Einsatzstelle
% auf die Luftlinie – eine Leitung im Wald ist keine Gerade
m³ – darunter gilt ein Behälter als Zwischenpuffer, nicht als Quelle
Wird zusammen mit den übrigen Übungswerkzeugen in diesem Browser gespeichert.
Vorbelegt sind die zuletzt in Szenario-Generator oder Cockpit ausgelösten Einsätze dieses Browsers. „Laden“ holt die laufenden Einsätze direkt aus rescueTABLET.
Die Kartenelemente liegen anschließend auf der Einsatzkarte der Kräfte – zoombar und neben der eigenen Position, nicht als flaches Bild. Der Bericht steht im Einsatztagebuch.
Die Anbindung an rescueTABLET gehört zur Lizenz. Ohne gültigen Schlüssel weist der Server die Übergabe ab; die Auswertung hier bleibt davon unberührt.
Dieses Werkzeug ist eine Planungshilfe, keine Lagefeststellung. Es bereitet den Übungsdienst vor und gibt der Erkundung einen Anhalt. Es ersetzt sie nicht.
Jede Angabe ist vor der Umsetzung zu prüfen – besonders die, an der ein Rückzug hängt. Sicherheitszone und Rettungsweg gehören abgegangen, nicht nachgerechnet.