Stoppuhr, Zettel und Kamera in einer Hand — und am Abend drei Dinge, die niemand mehr zusammenbringt. Dieses Werkzeug führt sie zusammen: ein Druck schreibt eine Zeit, ein Foto landet an seiner Stelle im Zeitstrahl, und am Ende steht ein Bericht.
Rettung aus der Tiefe und aus der Höhe, Absturzsicherung. Schacht, Baugrube, Behälter, Silo, Übungsturm — überall dort, wo eine Übung in Abschnitten läuft und die Abschnitte Zeiten haben.
Ein Druck auf eine große Fläche schreibt den Zeitstempel — im Moment des Geschehens, nicht abends aus der Erinnerung. Groß genug für Handschuhe, mit Doppeltipper-Sperre.
Aufgenommen aus der Seite heraus, im Zeitstrahl an der Minute, in der sie entstanden — nicht dort, wo der Dateidialog endlich zurückkam.
„Übungsbeginn bis AP steht“, „Safety-Check bis Ausstieg 1. Retter“. Sie zeigen, wo die Zeit verlorenging, nicht nur dass.
Kante und Schacht schreiben getrennt mit, danach werden beide Protokolle zu einem zusammengeführt — mit Uhrenversatz von Hand, weil zwei Telefone selten gleich gehen.
Einmal dort öffnen, wo Empfang ist. Danach läuft alles im Schacht: aufzeichnen, fotografieren, auswerten, Bericht erzeugen.
Sollzeiten je Marke, Abweichung in der Auswertung, und ein Vergleich über alle Teams und Stationen eines SRHT-Leistungsabzeichens.
Marken lassen sich ergänzen, umbenennen und löschen; eine angepasste Vorbereitung wird als eigene Vorlage gesichert und an die übrigen Schiedsrichter weitergegeben.
Eine Dokumentation, keine Überwachung. Keine Atemschutzüberwachung, keine Sicherungsfunktion für den Trupp im Schacht. Alles, wovon unmittelbar Leben abhängt, darf nicht daran hängen, dass ein Browserfenster offen bleibt.
Vier Ansichten auf dem Telefon — dort wird das Werkzeug bedient, nicht am Schreibtisch.




Das fertige Dokument ist das PDF: gesetzt auf dem Server, damit das Blatt überall gleich aussieht — mit Zeitstrahl, Zwischenzeiten, Fotos und Bestätigungsblatt.
Die Wehr kann ihren eigenen Briefbogen als PDF hinterlegen. Er wird unter jede Seite gelegt — Kopf, Logo, Fußzeile der Wehr, dazu ein einstellbarer Satzspiegel, damit der Text nicht in den Briefkopf läuft. Hinterlegt wird er einmal auf der Startseite und gilt danach für alle Werkzeuge in diesem Browser.
Auf der gemeinsam genutzten Anlage bleibt die Datei dabei im Browser der Wehr und wird nur für den einzelnen Druckauftrag mitgeschickt; gespeichert wird sie dort nicht. Eine selbst gehostete Anlage kann ihren Briefbogen stattdessen fest auf dem Server ablegen.
Heute entsteht das PDF auch ohne Schlüssel — als Musterdruck mit Wasserzeichen und ohne Bestätigungsblatt. In einer kommenden Fassung wird die PDF-Ausgabe insgesamt der Lizenz vorbehalten.
Was frei bleibt: aufzeichnen, auswerten, vergleichen und die vollständige Sicherung im Archiv — die Aufzeichnung selbst gehört der Wehr und bleibt jederzeit vom Gerät zu holen. Das fertige, unterschriftsreife Dokument ist danach die Leistung, für die die Lizenz steht.
Der Zeitpunkt steht noch nicht fest; die Umstellung wird vorher hier und im Changelog angekündigt. Wer bereits eine Ausbilder-Lizenz hat, merkt nichts davon.
Aufzeichnen, auswerten, vergleichen und sichern geht ohne Schlüssel. Ohne freigeschalteten Schlüssel entsteht das PDF als Musterdruck mit Wasserzeichen und ohne Bestätigungsblatt.
Die Ausbilder-Lizenz (199 € im Jahr) schaltet Leistungsnachweis und Übungsdokumentation SRHT zusammen frei — nicht je Werkzeug, nicht je Kopf, sondern für die ganze Ausbildergruppe. Wer beides ausbildet, zahlt einmal.
Sie deckt beide Werkzeuge in allen Punkten ab — einschließlich der PDF-Ausgabe, wenn diese vollständig unter die Lizenz kommt (siehe oben).
Im Browser, sonst nirgends. Kein Konto, keine Anmeldung, kein Upload. Der Weg auf ein anderes Gerät führt über eine Datei, die Sie selbst weitergeben.
Eine Ausnahme, und die ist Ihre Entscheidung: Wer PDF erzeugen drückt, schickt das Protokoll dieses einen Durchgangs an den Server, der daraus das Dokument setzt und zurückgibt. Gespeichert wird dort nichts. Wer auch das nicht möchte, verzichtet auf das PDF; die Aufzeichnung selbst verlässt das Gerät nie.
Der Browserspeicher ist die einzige Kopie. Nach einem Tag, der zählt, gehört die Sicherung im Archiv zum Ablauf — so selbstverständlich wie das Zurückrüsten.
Der SRHT-Teil dieses Werkzeugs ist maßgeblich unter Mitwirkung von Axel Manz entstanden. Die Übungsarten, die Schnellanmerkungen und die Abläufe, an denen sich die Zeitnahme orientiert, kommen aus der Praxis der seilunterstützten Rettung.
Keine Anmeldung, kein Konto. Eine Testübung anlegen, drei Marken drücken, beenden, Bericht erzeugen — vier Minuten.