Aufgezeichnete Übungen
Ein anderes Gerät, ein anderes Profil oder ein geleerter Browserspeicher sieht diese Liste nicht. Wer eine Übung behalten oder auf ein anderes Gerät bringen will, sichert sie als Datei.
Sichern und einlesen
Die Sicherung enthält die Fotos mit. Sie wird dadurch groß — rechnen Sie mit rund 200 kB je Bild. Auf Telefon und Tablet geht sie über das Teilen-Blatt hinaus: AirDrop und Nearby Share brauchen kein Netz und sind damit der Weg zum zweiten Gerät.
Alles löschen
Entfernt sämtliche Übungen und Fotos aus diesem Browser. Ohne Sicherung ist das endgültig.
Anwendungsbereich
Anleitung
Die ausführliche Hilfe erklärt Kapitel für Kapitel, wie eine Übung angelegt und ausgewertet wird, wie zwei oder mehr Schiedsrichter zusammenarbeiten und wo die Daten liegen.
Wozu das Werkzeug da ist
Eine Übung läuft in Abschnitten, und die Abschnitte haben Zeiten. Wer als Ausbilder danebensteht, hat die Hände voll: Stoppuhr, Zettel, Kamera. Am Ende liegen drei Sachen vor, die niemand mehr sauber zusammenbringt — die Zeiten auf dem Zettel, die Bilder im Telefon und das, was man noch im Kopf hat.
Dieses Werkzeug führt die drei zusammen. Ein Druck auf eine Schnellanmerkung schreibt eine Marke mit Zeitstempel. Ein Foto landet mit derselben Uhr auf demselben Strahl. Der Kommentar dazu darf warten — nachtragen geht jederzeit, auch Tage später. Am Ende steht ein Zeitstrahl, den man ausdrucken oder als Datei weitergeben kann.
Was schon geht
- Laufende Uhr ab Übungsbeginn, mit Zwischenzeit seit der letzten Marke
- Schnellanmerkungen als große Flächen — bedienbar mit Handschuhen
- Vier Vorlagen: Rettung aus der Tiefe, Rettung aus der Höhe, Absturzsicherung, freie Übung. Marken lassen sich abwählen und eigene ergänzen, auch mitten in der Übung
- Kamera in der Seite selbst — Live-Bild, großer Auslöser, Serienaufnahme ohne Schließen, Umschalten zwischen vorderer und rückwärtiger Kamera. Das geht auf iPhone und iPad, auf Android und auf jedem Laptop mit Webcam. Gibt der Browser die Kamera nicht frei, führt „aus Dateien“ zum selben Ziel
- Jedes Foto landet automatisch mit Zeitstempel auf dem Zeitstrahl — bei einer Datei mit dem Aufnahmezeitpunkt, nicht mit dem, an dem der Dateidialog zurückkam
- Sprachnotiz. Mit Handschuhen, im Regen, während man auf den Trupp schaut, ist Tippen der langsamste Weg — fünf Sekunden gesprochen schlagen jede nicht geschriebene Notiz. Die Aufnahme läuft, sobald die Ansicht aufgeht, und liegt danach mit ihrer Zeit auf dem Zeitstrahl. Eine Umschrift gibt es nicht: Es bleibt eine Aufnahme zum Anhören, im PDF steht nur der Vermerk mit ihrer Länge
- Freitext-Notizen sowie Beobachtungen mit Wertung (Hinweis, Mangel, gut gelöst) — für Schiedsrichter
- Nachtdarstellung. Manche Übungen finden im Dunkeln statt, und ein weiß leuchtendes Tablet nimmt einem für Minuten die Nachtsicht. Der Knopf oben rechts schaltet um; ohne eigene Wahl folgt die Seite der Einstellung des Geräts
- Jeder Eintrag lässt sich nachträglich kommentieren, umbenennen, in der Zeit korrigieren oder löschen
- Wettkampfmodus mit Sollzeiten je Marke und Abweichung in der Auswertung
- PDF über denselben Weg wie alle übrigen FW Tools — der Server setzt das Dokument, mit Kopf, Fußzeile, Zwischenzeiten, Sollzeittabelle, Zeitstrahl samt Fotos und Beobachtungsliste. Das Bestätigungsblatt mit den Unterschriftszeilen für Übungsleitung und Schiedsrichter hängt an der Lizenz (siehe unten); ohne sie entsteht ein Musterdruck
- Dazu Export als JSON-Sicherung und als eigenständige HTML-Datei mit eingebetteten Bildern, die ohne dieses Werkzeug aufgeht
- Auf ein anderes Gerät bringen. Auf Telefon und Tablet geht jede Sicherung, jeder Bericht und jedes PDF über das Teilen-Blatt hinaus statt in den Download-Ordner. AirDrop und Nearby Share arbeiten ohne Netz — im Schacht ist das nicht der bequemere Weg, sondern der einzige
- Zwei Schiedsrichter, ein Protokoll. Gerät 1 gibt vor der Übung eine winzige Übernahmedatei ab („Für 2. Gerät“); beide zeichnen dann gegen denselben Startzeitpunkt auf. Danach wird die Sicherung von Gerät 2 eingelesen und in die vorhandene Übung eingefügt. Gehen die Uhren auseinander, verschiebt ein Schieber das eingelesene Protokoll um Sekunden — die Vorschau zeigt beide ineinander. Dieselbe Datei zweimal einzulesen verdoppelt nichts. An jedem Eintrag steht danach, von welchem Gerät er stammt — im Zeitstrahl und im PDF
- Bildschirmsperre bleibt während der Übung aus, soweit der Browser das zulässt
Was noch fehlt
- Videoaufnahme
- Anbindung an das Debriefing-Werkzeug der FW Tools
- Wertungsbogen mit Punkten für den Wettkampf
Rückmeldung ist ausdrücklich erwünscht. Was fehlt, was heißt bei Ihnen anders, welche Marke brauchen Sie zusätzlich — eine Nachricht an Kontaktformular genügt. Bitte den Stand aus der Fußzeile mit angeben.
Briefbogen und Unterschrift
Beides betrifft nur das PDF und liegt in diesem Browser — es reist mit dem einzelnen Druckauftrag mit und wird auf dem Server nicht gespeichert. Einmal hinterlegt, gilt es für alle FW Tools dieses Browsers.
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Lizenz
Aufzeichnen, auswerten und sichern geht ohne Lizenz. Der Schlüssel schaltet das frei, was am Ende in den Ordner geht: das Bestätigungsblatt im PDF — der Satz, dass die Übung wie protokolliert durchgeführt wurde, mit Unterschriftszeilen für Übungsleitung und Schiedsrichter. Ohne Schlüssel entsteht das PDF als Musterdruck mit Wasserzeichen.
Die Übungsdokumentation gehört zur Stufe Ausbilder — für Kreisausbildung, Feuerwehrschulen und freie Ausbilder. Was das kostet und was sonst dazugehört, steht auf der Preisseite; zum Erproben gibt es auf Anfrage einen Probeschlüssel für 60 Tage.
Der Schlüssel wird nur auf dem Server geprüft — im Browser lässt sich seine Signatur nicht nachrechnen. Er liegt in diesem Browser und geht mit jedem PDF-Auftrag mit, sonst nirgendwohin. Wer auf mehreren Geräten arbeitet, verteilt ihn über den Einrichtungs-Link, statt ihn abzutippen.
Der Fotoknopf schwebt mit
Solange die Übung läuft, steht auf dem Telefon ein runder Fotoknopf fest auf dem Schirm — bei einem Drittel der Höhe über dem unteren Rand, wo der Daumen liegt, wenn das Gerät einhändig gehalten wird. Wer einen Mangel sieht, hat dafür Sekunden und soll nicht erst suchen müssen.
Er lässt sich ziehen. Rechts ist nur die Vorgabe. Quer rastet er in eine von drei Lagen — links, Mitte, rechts —, die Höhe bestimmen Sie frei; unten in der Mitte ist er das, was an einer Kamera der Auslöser wäre, und für beide Hände gleich weit. Das merkt sich das Gerät, nicht die Übung. Ein kurzer Druck löst weiter aus; erst eine deutliche Bewegung verschiebt ihn. Steht er unten in der Mitte, rücken Meldungen über ihn.
Fotos und die Mediathek des Geräts
Ein über diese Seite aufgenommenes Foto landet nicht von selbst in der Fotomediathek. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Grenze des Browsers: Eine Webseite darf weder in die iOS-Mediathek noch in die Android-Galerie schreiben, und iOS legt ein über die Seite aufgenommenes Bild bewusst nicht dort ab. Es liegt stattdessen im Speicher dieses Werkzeugs — dort, wo auch die Übung liegt.
Zwei Wege, wenn die Bilder auch in der Mediathek liegen sollen:
- Nachträglich: In der Auswertung führt der Knopf „… in die Mediathek“ zum Teilen-Blatt des Geräts. Dort „Bild sichern“ wählen, dann liegen alle Fotos der Übung in der Mediathek. Auf einem Rechner werden sie stattdessen als Dateien abgelegt.
- Von vornherein: Mit der Kamera-App des Geräts fotografieren — dort landet das Bild wie gewohnt in der Mediathek — und es anschließend über „aus Dateien“ in die Übung holen. Das Werkzeug liest dann das Aufnahmedatum aus der Datei und setzt das Foto an die richtige Stelle des Zeitstrahls, auch wenn Sie erst nach der Übung dazu kommen.
Damit nichts verlorengeht
Der Speicher dieses Browsers ist die einzige Kopie — und kein Browser hält ihn ewig. Auf dem iPhone wird der Speicher einer gewöhnlichen Seite nach sieben Tagen ohne Besuch geräumt, mitsamt Übungen und Fotos. Andere Browser räumen bei Platzmangel.
Der wirksamste Schutz ist die Ablage auf dem Home-Bildschirm. Als Anwendung behandelt iOS den Speicher anders und räumt ihn nicht nach sieben Tagen ab. Nebenbei startet die Seite dann ohne Adressleiste und fühlt sich an wie eine App.
- iPhone und iPad: in Safari auf den Teilen-Knopf, dann „Zum Home-Bildschirm“.
- Android: im Browsermenü „App installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“.
Unabhängig davon fordert das Werkzeug beim Start dauerhaften Speicher an, soweit der Browser das anbietet — und der Archiv-Reiter führt Buch darüber, welche Übung noch nie als Datei gesichert wurde. Nach einer Übung, die zählt, gehört diese Sicherung zum Ablauf.
Auf dem Stand bleiben
Der Stand dieser Fassung steht in der Fußzeile: –. Wer wissen will, ob er den neuesten hat, vergleicht ihn mit dem, der hier gerade ausgeliefert wird.
Aktualisiert wird von selbst. Bei jedem Start mit Verbindung holt die Seite den neuesten Stand vom Server und legt ihn zugleich für den nächsten Einsatz ohne Netz ab. Es gibt nichts zu drücken und nichts neu zu installieren — auch dann nicht, wenn die Seite auf dem Home-Bildschirm liegt.
Zwei Fälle, in denen es hakt, und was dann hilft:
- Die App war nur im Hintergrund. Ein iPhone weckt eine App aus dem Umschalter oft auf, ohne sie neu zu laden. Dann schließen Sie sie im Umschalter (nach oben wischen) und starten sie neu.
- Schlechte Verbindung. Nach drei Sekunden ohne Antwort nimmt die Seite den hinterlegten Stand, damit sie überhaupt aufgeht. Der neue kommt dann beim nächsten Start.
Ihre Übungen bleiben. Eine neue Fassung tauscht nur das Werkzeug aus, nicht die Daten — Übungen, Fotos, Aufnahmen und Vorlagen liegen davon getrennt und überstehen jede Aktualisierung.
Ohne Verbindung
Geübt wird selten dort, wo der Empfang gut ist — im Schacht, in der Baugrube, hinter dem Feuerwehrhaus. Dort ist regelmäßig kein Netz — deshalb legt sich die Seite beim ersten Aufruf mit Verbindung selbst im Gerät ab. Danach läuft sie auch ohne. Einmal dort öffnen, wo Empfang ist, genügt.
Ohne Verbindung geht alles, was die Übung betrifft: die Seite aufrufen und neu laden, Marken drücken, fotografieren, Notizen und Beobachtungen erfassen, kommentieren, Zeiten korrigieren und auswerten.
Verbindung braucht nur das PDF. Es entsteht auf dem Server — wie in allen FW Tools, damit das Blatt überall gleich aussieht. Ohne Netz sagt der Knopf das; das PDF lässt sich später jederzeit nachholen, die Übung liegt ja im Gerät. Was ohne Netz zu tun ist: die Sicherung im Archiv ablegen — sie enthält alles.
Der Speicher des Browsers ist die einzige Kopie. Wer den Browserspeicher leert, das Gerät zurücksetzt oder im privaten Fenster arbeitet, verliert die Aufzeichnung ersatzlos. Nach einer Übung, die zählt, gehört die Sicherung im Archiv-Reiter zum Ablauf.
Mitgewirkt
Der SRHT-Teil dieses Werkzeugs ist maßgeblich unter Mitwirkung von Axel Manz entstanden — Übungsarten, Schnellanmerkungen und die Abläufe, an denen sich die Zeitnahme orientiert, kommen aus der Praxis der seilunterstützten Rettung.
Wo die Daten liegen
Im Browser, sonst nirgends. Die Übungsdaten stehen im
localStorage, die Fotos in der IndexedDB —
beides lokal auf dem Gerät. Es gibt keinen Upload, keinen Zugang von
außen und keine Anmeldung.
„Im Browser“ heißt: in genau diesem Browser. Der Speicher hängt nicht an der Adresse, sondern am Programm, das sie geöffnet hat. Dieselbe Adresse in Safari und in Chrome sind zwei getrennte Räume — und ein Link, den jemand in Facebook, Instagram oder WhatsApp antippt, geht in einen dritten: Diese Apps bringen einen eigenen Browser mit, der seinen eigenen Speicher führt und ihn ohne Vorwarnung räumt. Wer dort aufzeichnet und die Seite später in Safari aufruft, findet nichts vor. Der Archiv-Reiter sagt oben, in welchem Behälter die Liste gerade liegt; läuft die Seite in einem App-Browser, steht darüber ein Warnband.
Auf ein anderes Gerät kommen die Daten deshalb nur als Datei — über „Sichern“ und auf dem Telefon über das Teilen-Blatt. Eine Übertragung über den Server gibt es bewusst nicht: Im Schacht ist kein Netz, und ein Abgleich, der genau dort scheitert, wo er gebraucht wird, wäre keiner.
Eine Ausnahme, und die ist Ihre Entscheidung: Wer „PDF erzeugen“ drückt, schickt das Protokoll dieser einen Übung samt der darin enthaltenen Fotos an den Server, der daraus das Dokument setzt und zurückgibt. Gespeichert wird dort nichts. Wer auch das nicht möchte, verzichtet auf das PDF; die Aufzeichnung selbst verlässt das Gerät nie.
Personenbezug: Namen sind nirgends Pflicht. Für die Auswertung reicht die Funktion („Gruppenführer“, „Retter 1“). Bei Fotos von Personen gelten die üblichen Regeln der eigenen Dienststelle — das Werkzeug trifft dazu keine Vorkehrung.