Ein Prüfungstag sind zwölf Trupps, sechs Module und sehr viele Stoppuhren. Dieses Werkzeug nimmt die Zeit ab, hält den Ablauf fest und stellt am Abend alle Durchgänge nebeneinander.
Leistungsabzeichen, Leistungsprüfungen, Übungsreihen. Überall dort, wo mehrere Trupps dieselbe Aufgabe durchlaufen und die Zeit dabei zählt.
Die Module bringen ihre Zeitvorgabe mit — 180 s für die Schlauchbrücke, 140 s für das Heben von Lasten. Die Auswertung zeigt die Abweichung.
Anlage 3 im Wortlaut: fünf Bögen je Stufe, 315 Posten, PSA und Fahrzeug. Die Zeitpunkte kommen aus der gestoppten Zeit — der einzige Schritt, den es zu sparen gibt.
„Befehl bis Wasserentnahme“, „Verteiler bis Wasser marsch“. In der Nachbesprechung ist das der Unterschied zwischen „ihr wart langsam“ und „hier waren wir langsam“.
Der Vergleich zeigt, welcher Trupp noch an welchem Modul fehlt — und wer an diesem Modul wie schnell war. Als PDF für den Aushang.
Jeder schreibt an seinem Modul mit; am Ende wird eingesammelt. Zwei an einem Modul führen ihre Protokolle zu einem zusammen.
Ein Mangel mit Zeitstempel und Foto ist etwas anderes als eine Erinnerung. Für die Nachbesprechung mit dem Trupp.
Auf dem Übungsgelände ist selten WLAN. Einmal im Feuerwehrhaus öffnen genügt.
Zwölf Übungsarten nach der Richtlinie zum Erwerb des Feuerwehr-Leistungsabzeichen Baden-Württemberg in der Fassung von 2026 — Löschübung Bronze und Silber/Gold sowie die zehn Module mit Zeitnahme, jeweils mit den Sollzeiten der Anlage 1.
| Übungsart | Stufe | Zeitvorgabe |
|---|---|---|
| Löschübung Bronze · Silber/Gold | alle | Gesamtzeit → Zeitpunkte |
| Schlauchbrücke · Rückhalten | Bronze | 180 s |
| Trennen von Materialien | Bronze | Richtwert 5 min |
| Vornahme der Steckleiter | Bronze · Silber · Gold | 60 s · Gold 50 s |
| TH mit / ohne Rettungssatz | Silber | 180 s · 120 s |
| Schlauchvornahme über Leiter | Silber · Gold | 140 s · 120 s |
| Aufbau einer Saugleitung | Silber · Gold | 140 s · 120 s |
| Ausrüsten mit Atemschutz · Heben von Lasten | Gold | 140 s |
Seit Fassung 1.4.0 trägt das Werkzeug den Wertungsbogen selbst: fünf Bögen je Stufe — einer je Schiedsrichter —, alle 315 vorgedruckten Posten im Wortlaut der Richtlinie, dazu die Überprüfung von PSA und Fahrzeug, die Punktegutschriften und das Summenblatt. Mitgeliefert ist die Ausgabe vom 1. Juni 2026.
| Stufe | Max. Fehlerpunkte | Gesamtpunkte |
|---|---|---|
| Bronze | 100 | 370 |
| Silber | 80 | 480 |
| Gold | 45 | 445 |
Die Zeitpunkte kommen aus der Uhr dieser Übung und müssen nicht abgelesen und übertragen werden. Die Gutschriften erhöhen die zulässige Gesamtpunktzahl. Jeder Schiedsrichter füllt seinen Bogen auf seinem Gerät; zusammengelegt wird über dieselbe Sicherung wie beim Zeitstrahl, und ein belegter Bogen wird dabei nie überschrieben.
Der Bogen ist eine Datei mit Stand-Datum, kein eingebauter Bestandteil. Der gewählte Stand wird mit dem Durchgang gespeichert — ein Nachdruck rechnet auch in Jahren noch mit den Punkten, die an diesem Tag galten. Andere Bundesländer lesen ihren eigenen Bogen ein.
Es zeigt beide Grenzen getrennt und nennt jeden Posten, der zur Summe beigetragen hat. Ob eine Leistungsübung mit Erfolg abgeschlossen ist, entscheidet die Schiedsrichterkommission auf dem unterschriebenen Bogen. Die Richtlinie sagt es selbst: Die Bewertungsbögen sind Beispiele für Bewertungskriterien und decken nicht alle möglichen Fehler ab. Wer eine Abnahme damit begleitet, hat die Richtlinie danebenliegen.
Baden-Württemberg ist ein Land von sechzehn. Für die übrigen sind diese Übungsarten ein Ausgangspunkt: Marken anpassen, Sollzeiten aus der eigenen Ordnung eintragen, als eigene Vorlage sichern und an die Schiedsrichter verteilen. Das ist eine Stunde Arbeit, einmal.
Keine Entscheidung über Bestehen und Nichtbestehen — die trifft die Schiedsrichterkommission. Und keine Atemschutzüberwachung: alles, wovon unmittelbar Leben abhängt, darf nicht daran hängen, dass ein Browserfenster offen bleibt.
Vier Ansichten auf dem Telefon — dort wird das Werkzeug bedient, nicht am Schreibtisch.




Das fertige Dokument ist das PDF: gesetzt auf dem Server, damit das Blatt überall gleich aussieht — mit Zeitstrahl, Zwischenzeiten, Fotos und Bestätigungsblatt.
Die Wehr kann ihren eigenen Briefbogen als PDF hinterlegen. Er wird unter jede Seite gelegt — Kopf, Logo, Fußzeile der Wehr, dazu ein einstellbarer Satzspiegel, damit der Text nicht in den Briefkopf läuft. Hinterlegt wird er einmal auf der Startseite und gilt danach für alle Werkzeuge in diesem Browser.
Auf der gemeinsam genutzten Anlage bleibt die Datei dabei im Browser der Wehr und wird nur für den einzelnen Druckauftrag mitgeschickt; gespeichert wird sie dort nicht. Eine selbst gehostete Anlage kann ihren Briefbogen stattdessen fest auf dem Server ablegen.
Heute entsteht das PDF auch ohne Schlüssel — als Musterdruck mit Wasserzeichen und ohne Bestätigungsblatt. In einer kommenden Fassung wird die PDF-Ausgabe insgesamt der Lizenz vorbehalten.
Was frei bleibt: aufzeichnen, auswerten, vergleichen und die vollständige Sicherung im Archiv — die Aufzeichnung selbst gehört der Wehr und bleibt jederzeit vom Gerät zu holen. Das fertige, unterschriftsreife Dokument ist danach die Leistung, für die die Lizenz steht.
Der Zeitpunkt steht noch nicht fest; die Umstellung wird vorher hier und im Changelog angekündigt. Wer bereits eine Ausbilder-Lizenz hat, merkt nichts davon.
Aufzeichnen, auswerten, vergleichen und sichern geht ohne Schlüssel. Ohne freigeschalteten Schlüssel entsteht das PDF als Musterdruck mit Wasserzeichen und ohne Bestätigungsblatt.
Die Ausbilder-Lizenz (199 € im Jahr) schaltet Leistungsnachweis und Übungsdokumentation SRHT zusammen frei — nicht je Werkzeug, nicht je Kopf, sondern für die ganze Ausbildergruppe: zehn persönliche Zugänge sind enthalten. Wer beides ausbildet, zahlt einmal.
Sie deckt beide Werkzeuge in allen Punkten ab — einschließlich der PDF-Ausgabe, wenn diese vollständig unter die Lizenz kommt (siehe oben).
Im Browser, sonst nirgends. Kein Konto, keine Anmeldung, kein Upload. Der Weg auf ein anderes Gerät führt über eine Datei, die Sie selbst weitergeben.
Eine Ausnahme, und die ist Ihre Entscheidung: Wer PDF erzeugen drückt, schickt das Protokoll dieses einen Durchgangs an den Server, der daraus das Dokument setzt und zurückgibt. Gespeichert wird dort nichts. Wer auch das nicht möchte, verzichtet auf das PDF; die Aufzeichnung selbst verlässt das Gerät nie.
Der Browserspeicher ist die einzige Kopie. Nach einem Tag, der zählt, gehört die Sicherung im Archiv zum Ablauf — so selbstverständlich wie das Zurückrüsten.
Keine Anmeldung, kein Konto. Eine Testübung anlegen, drei Marken drücken, beenden, Bericht erzeugen — vier Minuten.