Die Zeitnahme bei einer Leistungsprüfung mitschreiben, während sie läuft — Löschübung und Module, jede Marke mit Zeitstempel. Danach die Zwischenzeiten ablesen, den Durchgang mit den anderen vergleichen und alles als Bericht ablegen.
Es ist keine Bewertung und kein Wertungsbogen. Fehlerpunkte, Zeitpunkte und die Frage „bestanden“ entscheidet der Schiedsrichter auf dem Bogen der Richtlinie. Dieses Werkzeug nimmt die Zeit ab und hält fest, was wann geschah.
Es enthält keine Atemschutzüberwachung. Alles, wovon unmittelbar Leben abhängt, darf nicht daran hängen, dass ein Browserfenster offen bleibt.
Die Seite braucht keine Anmeldung und kein Konto. Adresse aufrufen, fertig. Beim ersten Aufruf mit Verbindung legt sie sich selbst im Gerät ab; danach läuft sie auch ohne Netz (Kapitel 14).
Oben stehen sechs Reiter:
| Reiter | Wofür |
|---|---|
| Übung | Vorbereitung und, sobald gestartet, die laufende Zeitnahme |
| Auswertung | Zeitstrahl, Abschnitte, Zwischenzeiten, Abweichung vom Soll |
| Wertung | Der Wertungsbogen der Richtlinie — Fehlerpunkte, Zeitpunkte, Ergebnis |
| Vergleich | Alle Durchgänge einer Prüfung nebeneinander |
| Archiv | Alle Durchgänge, Sicherung, Einlesen, Gerätename |
| Über | Kurzbeschreibung, Lizenzschlüssel, Bereichswechsel |
Dieselbe Adresse trägt zwei Bereiche: Leistungsnachweis und Übungsdokumentation SRHT. Gewechselt wird im Reiter Über. Aufgezeichnete Durchgänge bleiben dabei vollständig erhalten — sie hängen an ihrer Übungsart, nicht am Bereich.
Mitgeliefert sind die Löschübung und die Module des Feuerwehr-Leistungsabzeichens Baden-Württemberg nach der Richtlinie in der Fassung von 2026 — Anlage 1 (Modulprüfung, Ausgabe 10. April 2026) und Anlage 2 (Übungsbahn, 12. März 2026).
| Übungsart | Stufe | Zeitvorgabe |
|---|---|---|
| Löschübung Bronze | Bronze | Gesamtzeit → Zeitpunkte |
| Löschübung Silber/Gold | Silber, Gold | Gesamtzeit → Zeitpunkte |
| Modul Schlauchbrücke | Bronze | 180 s (3:00) |
| Modul Rückhalten | Bronze | 180 s (3:00) |
| Modul Trennen von Materialien | Bronze | Richtwert 5 min |
| Modul Vornahme der Steckleiter | Bronze, Silber, Gold | 60 s · Gold 50 s |
| Modul TH mit Rettungssatz | Silber | 180 s (3:00) |
| Modul TH ohne Rettungssatz | Silber | 120 s (2:00) |
| Modul Schlauchvornahme über Leiter | Silber, Gold | 140 s · Gold 120 s |
| Modul Aufbau einer Saugleitung | Silber, Gold | 140 s · Gold 120 s |
| Modul Ausrüsten mit Atemschutz | Gold | 140 s (2:20) |
| Modul Heben von Lasten | Gold | 140 s (2:20) |
Die Marken folgen dem Ablauf, den die Anlagen beschreiben, und die Sollzeiten sind die dort genannten Zeit-Punkte. Das Werkzeug nimmt aber nur die Zeit ab. Fehlerpunkte, Zeitpunkte und das Ergebnis stehen im Wertungsbogen (Anlage 3) und werden dort eingetragen.
Wer eine Abnahme damit begleitet, hat die Richtlinie danebenliegen.
Die Module ohne Zeitnahme — Fahrzeug- und Gerätekunde, Abfahrtskontrolle (WOLKE), Trockensaugprüfung, Atemschutzüberwachung, Sprechfunk, Erkennen von Gefahrensymbolen — sind bewusst nicht als Übungsart dabei. Dort gilt ein Zeitrichtwert von in der Regel fünf Minuten, und gemessen wird nichts, was ein Zeitstrahl abbilden könnte. Wer sie trotzdem mitschreiben will, nimmt freie Übung und ergänzt eigene Marken.
Baden-Württemberg ist ein Land von sechzehn. Bayern prüft „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in sechs Stufen, die übrigen kennen eigene Ordnungen mit eigenen Zeiten. Für sie sind diese Übungsarten ein Ausgangspunkt: Marken anpassen, Sollzeiten aus der eigenen Ordnung eintragen und als eigene Vorlage sichern (Kapitel 12).
Ein Durchgang ist eine Übung: ein Trupp an einem Modul, oder eine Gruppe in der Löschübung. Im Reiter Übung, von oben nach unten:
Leistungsprüfung Bronze. Bleibt sie leer, wird sie aus
Übungsart und Datum gebildet.Leistungsabzeichen Bronze 2027. Daran hängt der ganze
Vergleich.Nach dem ersten Durchgang geht es schneller. In der beendeten Übung Neue Übung drücken: Reihe, Übungsart und Ort bleiben stehen, gefragt wird nur noch nach dem nächsten Trupp.
Bei den Modulen ist die Sollzeit schon eingetragen — auf der letzten Marke, also der Meldung des Truppführers, mit der die Zeitnahme endet. Das ist die Zeit, die die Richtlinie als Zeit-Punkte nennt.
Wo sich die Stufen unterscheiden, steht die Zeit der niedrigsten Stufe da. Für Gold ist sie
in der Vorbereitung zu ändern: Wettkampfmodus einschalten, dann steht neben jeder Marke ein Feld für
die Sollzeit. Ziffern genügen — 0200 heißt 2:00.
| Modul | Eingetragen | Für Gold zu ändern auf |
|---|---|---|
| Vornahme der Steckleiter | 1:00 | 0:50 |
| Schlauchvornahme über Leiter | 2:20 | 2:00 |
| Aufbau einer Saugleitung | 2:20 | 2:00 |
In der Auswertung steht danach zu jeder Marke die Abweichung vom Soll.
▶ Übung starten setzt den Nullpunkt. Gestartet wird, wenn die Zeitnahme beginnt — bei den Modulen also mit der Wiederholung des Befehls durch den Truppführer, beim Aufbau der Saugleitung mit der Ansage der Saugschlauchzahl.
Ab da läuft die Uhr oben mit, darunter die Zwischenzeit seit der letzten Marke.
| Weg | Wann |
|---|---|
| Marke drücken | Für jeden Abschnitt, der zählt. Ein Druck, eine Zeit. |
| ✎ Notiz | Für alles, was nicht geplant war. |
| ⚠ Beobachtung | Für einen Fehler, den der Wertungsbogen aufnimmt. Die Zeit steht dabei — in der Nachbesprechung ist das der Unterschied zwischen Behauptung und Beleg. |
| ▣ Foto | Aufbau, Knoten, Absicherung. Ein Bild spart die Diskussion. |
| ♪ Sprachnotiz | Wenn die Hände nicht frei sind. |
Nicht auf das Gerät starren. Die Marke wird gedrückt, wenn etwas passiert ist — nicht, wenn Zeit dafür ist. Was danebengeht, lässt sich hinterher auf die Sekunde korrigieren.
Manchmal muss die Aufsicht den Durchgang anhalten: ein Sicherheitscheck, ein Gerät, das getauscht werden muss, eine Störung von außen. Diese Zeit hat die Gruppe nicht zu verantworten, und sie soll deshalb nicht in ihrer Zeit stehen. Dafür gibt es den ⏸ Sicherheitshalt in der Uhrleiste.
Die Haltezeit wird von der Gesamtzeit abgezogen — und mit ihr von jeder Zwischenzeit, jeder Marke und jedem Sollzeitvergleich, die hinter dem Halt liegen. Was davor liegt, ändert sich nicht. Das ist im Wettkampfmodus (Kapitel 4) der eigentliche Punkt: Eine Gruppe, die wegen eines Sicherheitschecks vier Minuten steht, soll diese vier Minuten nicht gegen ihre Sollzeit gerechnet bekommen.
Beginn 19:00 Uhr, Ende 19:22 Uhr — auf der Wanduhr 22 Minuten. Dazwischen ein Halt von 4:30. Auf dem Blatt steht dann Gesamtdauer 17:30 und darunter davon Sicherheitshalt (abgezogen) 4:30. Beginn und Ende bleiben die echten Uhrzeiten — nur so ist nachvollziehbar, warum die Spanne größer ist als die Zeit.
Dieselbe Zahl geht auch an eine Abnahme, wenn die Zeit von dort abgeholt wird (Kapitel 9): gemeldet wird die Zeit ohne Haltezeit.
Fotos, Notizen und Beobachtungen lassen sich im Halt ganz normal erfassen. Sie bekommen die Zeit, bei der die Uhr steht. Auch die Schnellanmerkungen bleiben drückbar.
Die Zeitstempel aller Einträge bleiben unverändert — abgezogen wird erst bei der Anzeige. Ein Halt lässt sich deshalb im Nachhinein nicht „verstecken“: Er steht als Eintrag im Zeitstrahl, mit seinem Grund, und geht so auch auf das PDF. Das ist der Sinn einer dokumentierten Pause — bei einer gewerteten Leistungsübung noch mehr als sonst.
Wird der Durchgang beendet, während ein Halt noch läuft, endet der Halt mit ihm. Führen zwei Schiedsrichter ihre Protokolle zusammen (Kapitel 11), kommen die Halte des zweiten Geräts mit, samt Uhrenversatz.
Jeder Eintrag lässt sich antippen. Der Dialog kann vier Dinge:
Ziffern genügen: 0142 heißt 1:42. Mit Doppelpunkt geht es auch. Eine Zeit in der Zukunft
wird abgewiesen.
Der Kommentar ist die Stelle, an der aus einer Zeit eine Beobachtung wird.
Gut gelöst, Hinweis oder Mangel — für die Nachbesprechung mit dem Trupp.
Das wichtigste Feld. Nur was hier eingetragen ist, geht in die Zwischenzeiten ein. Wurde etwas als Notiz erfasst, das eigentlich eine Marke war, ordnen Sie es hier nachträglich zu.
Der Reiter Auswertung zeigt vier Dinge untereinander.
Alles in der Reihenfolge, in der es geschah. Waren mehrere Schiedsrichter im Einsatz, steht an jeder Zeile, von welchem Gerät sie stammt.
Jede erfasste Marke mit Zeit ab Beginn und Abstand zur vorherigen. Diese Liste wird aus den Einträgen selbst abgeleitet und kann nicht unvollständig sein.
Die Spannen der Übungsart — bei der Löschübung etwa „Befehl bis Wasserentnahme“ und „Verteiler bis Wasser marsch“. Sie zeigen, wo die Zeit verlorenging, nicht nur dass sie verlorenging. Für die Nachbesprechung ist das der eigentliche Ertrag.
Im Wettkampfmodus: je Marke die Abweichung vom Soll.
Dann fehlt dem Eintrag die Bindung an die Marke. Eintrag antippen, Zählt als Schnellanmerkung setzen.
Der Reiter Wertung ist die Anlage 3 der Richtlinie: fünf Bögen je Stufe — einer je Schiedsrichter —, dazu die Überprüfung von PSA und Fahrzeug, die Punktegutschriften und das Summenblatt. Mitgeliefert ist die Ausgabe vom 1. Juni 2026 mit allen 315 vorgedruckten Posten im Wortlaut der Richtlinie.
Das Blatt rechnet, es entscheidet nicht. Es zeigt jederzeit beide Grenzen und nennt jeden Posten, der zur Summe beigetragen hat. Ob eine Leistungsübung mit Erfolg abgeschlossen ist, entscheidet die Schiedsrichterkommission auf dem unterschriebenen Bogen.
Reiter Wertung, Bogen und Stufe wählen, Gruppe oder Staffel, fertig. Der gewählte Stand wird mit dem Durchgang gespeichert — ein Nachdruck in drei Jahren rechnet deshalb noch mit den Punkten, die an diesem Tag galten, und nicht mit denen der dann gültigen Fassung.
Oben stehen die fünf Bögen, PSA, Fahrzeug und das Summenblatt nebeneinander; angetippt öffnet sich einer davon. Jeder Posten hat einen Zähler, keinen Haken: Derselbe Fehler kann mehrfach vorkommen, und bei der Fahrzeugüberprüfung steht „je Mangel“ ausdrücklich auf dem Papier.
Bei den FwDV-Verstößen steht neben dem Posten ein Knopf mit der Punktzahl. Er schaltet zwischen 10 und 5 — die Richtlinie erlaubt dem Schiedsrichter ausdrücklich, auf 5 zu mindern, wenn der Fehler keine gravierenden Folgen gehabt hätte. Mindern setzt den Posten zugleich auf gezählt.
Das Suchfeld filtert die Posten des offenen Bogens. Bei zwanzig bis fünfundzwanzig Zeilen je Bogen ist das der schnellere Weg als Scrollen.
Anlage 3 legt jedem Bogen ein zweites, leeres Blatt bei: Die Liste ist ausdrücklich nicht abschließend. Unter Weitere Feststellung steht derselbe Weg — Text eintragen, Klasse wählen, die Punktzahl ergibt sich daraus. Im PDF ist die Zeile als ergänzt gekennzeichnet.
Die Gesamtzeit der Leistungsübung geht in Sekunden als Punkte ein. Genau diese Zeit hat das Werkzeug gestoppt — sie steht ohne Zutun im Summenblatt, gerechnet vom Übungsbeginn bis zur Marke Meldung „Einsatz beendet“. Maßgeblich bleibt die Stoppuhr des Schiedsrichters: Unter Von Hand eintragen lässt sich die Sekundenzahl überschreiben.
Solange keine Zeit vorliegt, sagt das Blatt Zwischenstand und nennt kein Ergebnis. Eine Gesamtpunktzahl ohne Zeitpunkte gibt es nicht.
Tragkraftspritze, Leitungsroller, Stativ und Atemschutz erhöhen die zulässige Gesamtpunktzahl — sie werden nicht abgezogen. Aus 370 zulässigen Gesamtpunkten bei Bronze werden mit Stativ also 430.
| Stufe | Max. Fehlerpunkte | Gesamtpunkte |
|---|---|---|
| Bronze | 100 | 370 |
| Silber | 80 | 480 |
| Gold | 45 | 445 |
Beide Grenzen müssen halten. Verglichen wird die Summe der fünf Bögen gegen die Fehlerpunktgrenze und die Gesamtpunktzahl — Summe plus PSA plus Fahrzeug plus Zeitpunkte — gegen die Gesamtgrenze.
Jeder füllt auf seinem Gerät seinen Bogen. Zusammengelegt wird wie beim Zeitstrahl über die Sicherung (Kapitel 11). Ein Bogen, in dem beim Empfänger schon Feststellungen stehen, wird dabei nie überschrieben — und Bögen zu verschiedenen Ständen oder Stufen bleiben getrennt, statt eine Summe zu ergeben, die es auf keinem Papier gibt.
Baden-Württemberg ist eines von sechzehn. Der Bogen ist deshalb kein fest eingebauter Bestandteil,
sondern eine Datei mit Stand-Datum. Über Katalogdatei einlesen lässt sich ein eigener Bogen
übernehmen; das Format steht im Ordner wertung/.
Eine Leistungsprüfung besteht aus vielen Durchgängen. Drei Begriffe halten sie zusammen:
| Begriff | Bei der Leistungsprüfung | Im Werkzeug |
|---|---|---|
| Reihe | Die Prüfung insgesamt | Feld „Wettkampf oder Übungsreihe“ |
| Station | Ein Modul oder die Löschübung | Die gewählte Übungsart |
| Durchgang | Ein Trupp an einer Station | Eine angelegte Übung |
Der Reiter Vergleich beantwortet zwei Fragen: Gesamtstand zeigt, welcher Trupp noch an welchem Modul fehlt — bei sechs Modulen und zwölf Trupps ist das die Frage des Tages. Die Stationstabelle zeigt, wer an diesem Modul wie schnell war.
Verglichen wird immer nur innerhalb einer Station. „Befehl wiederholt“ bedeutet bei der Steckleiter etwas anderes als beim Heben von Lasten.
Bei einer Prüfung mit mehreren Modulen steht an jedem Modul ein anderer Schiedsrichter. Es gibt keinen Live-Abgleich — auf dem Übungsgelände ist regelmäßig kein gemeinsames Netz, und ein Abgleich, der dort scheitert, wäre keiner. Zusammengeführt wird nach dem Durchgang.
Läuft jeder Schiedsrichter sein eigenes Modul, ist gar nichts zusammenzuführen: Jeder legt seine Durchgänge selbst an. Wichtig ist nur, dass alle dieselbe Reihenbezeichnung eintippen — sonst findet der Vergleich sie später nicht zusammen. Am einfachsten: Bezeichnung vorher aufschreiben und herumzeigen.
Am Ende sichert jeder im Archiv und schickt die Datei an den, der auswertet. Der liest sie ein und wählt als neue Übung anlegen.
Zwei Schiedsrichter an einem Modul ergänzen einander — sie ändern nicht dieselbe Zeile. Dafür:
SR 1 und SR 2. Der
Name landet an jedem Eintrag und beantwortet später, wer was gesehen hat.Zweimal einlesen ist harmlos. Jeder Eintrag behält seine Kennung; was schon da ist, kommt kein zweites Mal hinein.
Damit alle Schiedsrichter dieselben Marken und Sollzeiten haben: Vorlagen im Reiter Übung als Datei ausgeben und herumschicken. Das ist die halbe Vorbereitung eines Prüfungstags.
Über ✎ Marken bearbeiten lassen sich Marken ergänzen, umbenennen und löschen — in der Vorbereitung wie in der laufenden Übung.
Eine angepasste Vorbereitung lässt sich als eigene Vorlage sichern — mit abgewählten Marken, umbenannten Marken und Sollzeiten. Das ist der Weg für ein anderes Bundesland: einmal die Ordnung durchgehen, einmal einrichten, sichern, verteilen.
Entsteht auf dem Server, damit das Blatt überall gleich aussieht. Dafür geht das Protokoll dieses einen Durchgangs samt Fotos hin, wird gesetzt und zurückgegeben — gespeichert wird dort nichts. Ohne Verbindung sagt der Knopf das; nachholen lässt es sich jederzeit. Bis dahin ist die Sicherung im Archiv der Weg, den Durchgang vom Gerät zu bekommen.
Der Vergleich lässt sich ebenfalls als PDF ausgeben: alle Trupps, alle Module, eine Tabelle. Das ist das Blatt für den Aushang am Ende des Prüfungstags.
Safari öffnet das Teilen-Blatt nur unmittelbar auf einen Fingertipp hin. Deshalb fragt ein kleiner Dialog „Datei ist fertig“ noch einmal nach — das ist kein Fehler, das ist der zweite Fingertipp.
Einmal dort öffnen, wo Empfang ist, genügt: Die Seite legt sich selbst im Gerät ab.
Ohne Verbindung geht alles, was den Durchgang betrifft — aufrufen und neu laden, Marken drücken, fotografieren, Notizen erfassen, Zeiten korrigieren und auswerten. Verbindung braucht nur das PDF.
Vor dem Prüfungstag einmal im WLAN des Feuerwehrhauses aufrufen — auf allen Geräten, die mitlaufen. Danach ist das Gelände egal.
Im Browser, sonst nirgends. Die Daten stehen im localStorage, die Fotos in der
IndexedDB. Kein Upload, kein Zugang von außen, keine Anmeldung.
Der Speicher hängt nicht an der Adresse, sondern an dem Programm, das sie geöffnet hat. Dieselbe Adresse in Safari und in Chrome sind zwei getrennte Räume.
Und ein Link, den jemand in WhatsApp, Facebook oder Instagram antippt, geht in einen dritten: Diese Apps bringen ihren eigenen Browser mit, der seinen eigenen Speicher führt und ihn ohne Vorwarnung räumt. Genau so verschwindet ein Prüfungstag — der Link zum Werkzeug wurde in der Wehr-Gruppe verschickt und jeder Schiedsrichter hat ihn dort angetippt.
Vor einem Prüfungstag: die Adresse einmal im richtigen Browser öffnen und dort als Lesezeichen oder auf dem Home-Bildschirm ablegen.
Nach einem Prüfungstag gehört die Sicherung im Archiv-Reiter zum Ablauf — so selbstverständlich wie das Zurückrüsten.
Personenbezug: Namen sind nirgends Pflicht. Für die Zeitnahme reicht der Trupp. Der Wertungsbogen der Richtlinie führt die Namen ohnehin — dieses Werkzeug muss es nicht auch tun.
Zeit nehmen, auswerten, vergleichen und sichern geht ohne Schlüssel.
Ohne freigeschalteten Schlüssel entsteht das PDF als Musterdruck mit Wasserzeichen und ohne Bestätigungsblatt. Der Schlüssel wird im Reiter Über eingetragen.
Die Ausbilder-Lizenz schaltet beide Bereiche frei — Leistungsnachweis und Übungsdokumentation SRHT. Es ist ein Schlüssel für beides. Details auf der Preisseite.
Es bildet ihn ab, im Wortlaut der Richtlinie und mit deren Punkten (Kapitel 9), und es rechnet. Entschieden wird trotzdem auf dem unterschriebenen Bogen der Schiedsrichterkommission — maßgeblich ist die Richtlinie, nicht dieses Blatt.
Dann sind die mitgelieferten Übungsarten ein Ausgangspunkt. Marken anpassen, Sollzeiten aus der eigenen Ordnung eintragen, als eigene Vorlage sichern und an die Schiedsrichter verteilen (Kapitel 12). Der Wertungsbogen ist eine eigene Datei und lässt sich ebenso ersetzen (Kapitel 9).
Wenn die Zeitnahme beginnt — bei den Modulen mit der Wiederholung des Befehls durch den Truppführer, beim Aufbau der Saugleitung mit der Ansage der Saugschlauchzahl.
Eintrag antippen und die Zeit eintragen. 0142 genügt für 1:42.
Fast immer eine abweichend geschriebene Reihenbezeichnung. Sie muss bei jedem Durchgang zeichengleich sein.
Nicht dabei — bei ihnen gibt es nichts zu messen. Wer sie trotzdem mitschreiben will, nimmt freie Übung und ergänzt eigene Marken.
Fast immer der falsche Browser. Der Archiv-Reiter sagt oben, in welchem Behälter Sie gerade sind. Siehe Kapitel 15.
Richtlinie zum Erwerb des Feuerwehr-Leistungsabzeichen Baden-Württemberg mit Anlage 1 (Modulprüfung, Ausgabe 10. April 2026), Anlage 2 (Übungsbahn, 12. März 2026) und Anlage 3 (Wertungsbogen), herausgegeben vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg. Abgerufen über die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg. FW Tools steht in keiner Verbindung zur Landesfeuerwehrschule.