Auszug und Lagebericht der Waldbrand-Führungskarte tragen in der Fußzeile einen Prüfcode. Hier lässt sich feststellen, ob eine Datei wirklich so von diesem Server gekommen ist — und ob sie seither unverändert geblieben ist.
Ihr Browser rechnet die Prüfsumme der Datei selbst aus und schickt nur diese 64 Zeichen. Das Dokument selbst wird nicht hochgeladen. Ein Blatt, dessen Echtheit man anzweifelt, soll man nicht erst irgendwohin schicken müssen.
Das ist die belastbare Prüfung: Sie sagt, ob diese Datei das Original ist. Schon ein geändertes Zeichen fällt auf.
Wenn nur das Papier vorliegt: Der Code steht in der Fußzeile jeder Seite. Er sagt, dass es das Dokument gegeben hat, und was darin stand — nicht, dass das vorliegende Blatt unverändert ist. Dafür braucht es die Datei.
Zu jedem erzeugten Dokument merkt sich der Server eine einzige Zeile: den Prüfcode, die Prüfsumme der Datei, ob es ein Auszug oder ein Bericht war, den Stand, die Zahl der Einträge und den Zeitpunkt. Kein Zugangscode, keine Bezeichnung, kein Eintrag, keine Verbindung zur Lage. Daraus lässt sich nichts über die Lage erfahren — und für die Frage „ist das hier das Original“ reicht es vollständig. Die Zeile wird nach zwei Jahren gelöscht.
Sie sagt nicht, ob die Angaben im Dokument richtig sind. Sie sagt, dass niemand sie nachträglich geändert hat. Was die Führungsstellen eingetragen haben, ist damit weder bestätigt noch bestritten.
Ein Dokument, das ausgedruckt und wieder eingescannt wurde, ist eine andere Datei — die Prüfsumme passt dann nicht mehr. Für Papier bleibt der Prüfcode.