Ein Trainingstag sind zwanzig Durchgänge, vier Trupps und sehr viele Stoppuhren. Dieses Werkzeug nimmt die Zeit ab, hält den Ablauf mit Fotos und Sprachnotizen auf einem Zeitstrahl fest und stellt am Abend alle Durchgänge nebeneinander — ohne dass irgendwo ein Name steht.
FW Tools ist für den Übungsdienst der Feuerwehr gebaut. Was das Werkzeug tut — Uhr, Abschnittsmarken, Fotos, Sprachnotizen, Zeitstrahl, Auswertung, zwei Geräte auf einem Protokoll — ist an keiner Stelle feuerwehrspezifisch; der Einsatztrainer steht mit denselben vollen Händen daneben wie der Ausbilder an der Schlauchbrücke. Deshalb gibt es diesen Bereich. Die mitgelieferten Übungsarten sind ausdrücklich Vorschläge: Sie sind aus öffentlich zugänglichen Ablaufbeschreibungen abgeleitet und mit keiner Dienstvorschrift abgeglichen. Wer sie benutzt, geht sie mit der eigenen Dienststelle durch.
Überall dort, wo ein Ablauf in Abschnitte zerfällt und die Abschnitte Zeiten haben: Einsatztraining im Streifendienst, Trainingslagen der Spezialeinheiten, wiederholte Durchgänge derselben Bahn oder desselben Objekts. Das Werkzeug misst wann etwas geschah — es sagt an keiner Stelle, wie es zu tun ist.
Abschnittsmarken als große Knöpfe. Mit Handschuhen, im Regen, ohne hinzusehen.
Fünf Sekunden gesprochen schlagen jede Notiz, die nie geschrieben wird. Liegt mit ihrer Zeit auf demselben Zeitstrahl.
Kamera in der Seite selbst. Das Bild landet an der Stelle des Zeitstrahls, an der es entstanden ist.
Der Reiter „Vergleich“ stellt jeden Trupp gegen jeden anderen — dieselbe Lage, zwanzigmal, in einer Tabelle.
Beide zeichnen gegen denselben Startzeitpunkt auf, danach wird zusammengeführt. Gehen die Uhren auseinander, verschiebt ein Schieber die Sekunden.
Aufzeichnen, auswerten und sichern laufen vollständig im Gerät. Nur das PDF braucht eine Verbindung — und lässt sich später nachholen.
Kein Feld verlangt einen Namen. „Trupp 1“ und „Trainer 2“ genügen für jede Auswertung.
Keine Anmeldung, keine Benutzerverwaltung, kein Zugang von außen. Die Aufzeichnung liegt im Browser des Geräts.
Elf Vorlagen in zwei Gruppen. Jede bringt ihre Abschnittsmarken und die Kennzahlen mit, die aus ihnen gerechnet werden. Marken lassen sich vor dem Start abwählen, ergänzen und als eigene Vorlage sichern; die Vorlagendatei geht an alle Trainer der Gruppe, dann messen alle dasselbe.
| Gruppe | Übungsart | Marken | Die enge Kennzahl |
|---|---|---|---|
| Einsatztraining | Personen- und Fahrzeugkontrolle | 9 | Ansprache bis Kontrollstellung |
| Festnahme einer Person | 9 | Ansprache bis Kontrolle | |
| Lebensbedrohliche Einsatzlage, Ersteinschreiter | 9 | Eintreffen bis Gefahr abgestellt | |
| Eigensicherung an Tür und Zugang | 8 | Aufstellung bis Öffnung | |
| Taktische Verwundetenversorgung | 8 | Erkennen bis Blutung gestillt | |
| Einsatzschießen, Bahndurchgang | 8 | Letzte Abgabe bis entladen | |
| Spezialeinheiten | Objektzugriff | 11 | Zugang bis Objekt geklärt |
| Fahrzeugzugriff | 9 | Stopp bis Insassen unter Kontrolle | |
| Raumöffnung und Durchsuchung | 8 | Beginn bis Ebene geklärt | |
| Seilgestützter Zugang, Höhenintervention | 9 | Safety-Check bis Abseilbeginn | |
| Lange Lage, Bereitstellung und Ablösung | 8 | Standzeit zwischen den Ablösungen |
Die Marken der Gruppe „Spezialeinheiten“ sind grobkörniger als die des Einsatztrainings: Sie enden an Phasengrenzen, die ohnehin in jedem Einsatztagebuch stehen — Bereitstellung, Entschluss, Zugang, geklärt, Übergabe. Feineres gehört nicht in eine Datei, die auf einem Webserver liegt, und stünde dort ohnehin nur falsch. Wer feiner messen will, legt sich die Marken als eigene Vorlage selbst an; sie verlassen das Gerät dann nie.
Vier Ansichten auf dem Telefon — dort wird das Werkzeug bedient, nicht am Schreibtisch. Die Aufnahmen zeigen einen echten Durchgang der Übungsart „SE — Objektzugriff“.




Im Browser des Geräts, sonst nirgends. Kein Konto, keine Anmeldung, kein Upload, kein Zugang von außen. Der Weg auf ein zweites Gerät geht über eine Sicherungsdatei, die Sie selbst weitergeben — auf dem Telefon über das Teilen-Blatt, also auch per AirDrop oder Nearby Share ganz ohne Netz.
Eine Ausnahme, und die ist Ihre Entscheidung: Wer PDF erzeugen drückt, schickt das Protokoll dieser einen Übung samt der enthaltenen Fotos an den Server, der daraus das Dokument setzt und zurückgibt. Gespeichert wird dort nichts. Wer auch das nicht möchte, verzichtet auf das PDF; die Aufzeichnung selbst verlässt das Gerät nie.
Für Dienststellen, deren Geräte kein offenes Internet haben — und für Spezialeinheiten ist das die Regel, nicht die Ausnahme —, ist die vorgesehene Betriebsform die eigene Anlage im Behördennetz: FW Tools ist ein Satz Dateien ohne Datenbank, ohne Framework und ohne Anmeldung. Ein Webserver mit PHP genügt. Der Lizenzschlüssel wird dann einmal auf dem Server hinterlegt und gilt für jeden Browser der Anlage; niemand muss einen Schlüssel einfügen. Danach verlässt auch das PDF das Netz nicht mehr.
Kein Feld dieses Werkzeugs verlangt einen Namen, und das ist keine Nachlässigkeit,
sondern die Bauart. Für die Auswertung genügt die Funktion oder eine Nummer:
Trupp 1, ETG 2, Trainer 1. Der Vergleich über
zwanzig Durchgänge rechnet mit diesen Bezeichnern genauso wie mit Namen — und was nicht
erhoben wird, muss weder geschützt noch gelöscht werden.
Für Fotos von Personen trifft das Werkzeug ausdrücklich keine Vorkehrung. Dort gelten die Regeln der eigenen Dienststelle; im Zweifel wird nicht fotografiert, sondern die Sprachnotiz gedrückt.
Aufzeichnen, auswerten, vergleichen und sichern geht ohne Schlüssel — vollständig und dauerhaft. Der Schlüssel schaltet frei, was am Ende in den Ordner geht: das Bestätigungsblatt im PDF mit den Unterschriftszeilen für Trainingsleitung und Auswerter. Ohne Schlüssel entsteht das PDF als Musterdruck mit Wasserzeichen.
Die Preisliste von FW Tools rechnet in Wehren und Landkreisen; für Dienststellen gilt eine eigene Staffel, weil die Beschaffungswege andere sind. Sie steht auf der Preisseite. Für Spezialeinheiten ist die eigene Anlage im Behördennetz vorgesehen, nicht der gemeinsame Server.
Keine Anmeldung, kein Konto. Eine Testübung anlegen, drei Marken drücken, beenden, Bericht erzeugen — vier Minuten.