Je Gruppe fünf Wertungsbögen zu zwei Seiten, dazu die Modulbögen, PSA und Fahrzeug — rund dreizehn Blätter, die den halben Tag über den Platz getragen und am Abend zusammengesucht werden. Dieses Werkzeug legt sie auf die Telefone der Kommission.
Für die Abnahme des Feuerwehr-Leistungsabzeichens: Löscheinsatz und Modulprüfung, fünf Schiedsrichter je Gruppe, ein Obmann, der alles zusammenträgt. Überall dort, wo heute Papier über den Platz getragen wird.
Anlage 3 mit 315 vorgedruckten Posten und die sechzehn Module der Anlage 1 mit 123 weiteren — abgeschrieben, nicht sinngemäß, samt der Tippfehler der Quelle. Ein Wertungsbogen muss zu dem Papier passen, das daneben liegt.
Nr. 1 bis Nr. 5, dazu PSA und Fahrzeug. Danach zeigt das Gerät nur noch die eigenen Bögen — im Löscheinsatz wie in der Modulprüfung, denn dort weist derselbe Schiedsrichter seinen Trupp ein.
Die Modulkombination wird am Platz gezogen. Der Obmann tippt die Nummer an — und auf sechs Telefonen steht das richtige Modul. Kein Zurufen, kein Blätterverteilen.
Start mit dem Befehl, Stopp mit der Meldung. Zwei große Flächen, damit Nr. 1 und Nr. 5 die Zeit nehmen können, ohne hinzusehen — und danach bewerten wie auf Papier.
Alle Gruppen mal alle Bögen auf einen Blick. Wo ein Strich steht, fehlt noch ein Schiedsrichter. Kein Einsammeln, kein „wer hat den Bogen vom Wassertrupp?“.
Jeder Tipper wird zuerst auf dem Gerät gespeichert. Fehlt die Verbindung, läuft alles weiter; im Kopf steht „n wartet“, und sobald wieder Netz da ist, geht es raus.
Der Wertungsbogen ist kein fest eingebauter Bestandteil, sondern eine Datei mit Stand-Datum. Mitgeliefert ist die Ausgabe vom 1. Juni 2026 (Anlage 3) zusammen mit der Modulprüfung vom 10. April 2026 (Anlage 1).
| Stufe | Max. Fehlerpunkte | Gesamtpunkte | Modulkombinationen |
|---|---|---|---|
| Bronze | 100 | 370 | 4 (Gruppe) · 4 (Staffel) |
| Silber | 80 | 480 | 5 (Gruppe) · 6 (Staffel) |
| Gold | 45 | 445 | 6 (Gruppe) · 6 (Staffel) |
Dazu die Überprüfung der persönlichen Ausrüstung und des Löschfahrzeuges, die Punktegutschriften und die Zeitpunkte. Der gewählte Stand wird mit der Abnahme gespeichert: Ein Nachdruck in drei Jahren rechnet noch mit den Punkten, die an diesem Tag galten.
Es zeigt beide Grenzen getrennt und nennt jeden Posten, der zur Summe beigetragen hat. Ob eine Leistungsübung mit Erfolg abgeschlossen ist, entscheidet die Schiedsrichterkommission auf dem unterschriebenen Bogen. Die Richtlinie sagt es selbst: Die Bewertungsbögen sind Beispiele für Bewertungskriterien und decken nicht alle möglichen Fehler ab. Wer eine Abnahme damit begleitet, hat die Richtlinie danebenliegen.
Löscheinsatz und Modulprüfung werden getrennt beurteilt und nie addiert. Das Abzeichen gilt als bestanden, wenn beide Teile für sich ihre Grenzen halten; wird ein Teil nicht bestanden, wird nur dieser nach einem angemessenen Zeitraum wiederholt.
Baden-Württemberg ist ein Land von sechzehn. Über Katalogdatei einlesen lässt sich
ein eigener Bogen übernehmen — das Format liegt im Ordner wertung/ offen.
Damit mehrere Schiedsrichter gleichzeitig an derselben Abnahme arbeiten können, werden die erfassten Punkte zwischengespeichert. Übertragen werden Feuerwehr, Abteilung, Gruppennummer, Funktion und Punkte — also das, was auf dem Wertungsbogen steht. Ein Schiedsrichter bewertet den Angriffstrupp, nicht eine Person; er braucht den Namen nicht.
Die Mannschaftsliste und die Namen der Kommission bleiben im Browser des Obmanns; an die Abnahme gehen sie nicht. Nur eines: Das PDF wird auf dem Server gebaut, also gehen die Namen beim Erzeugen des Ausdrucks einmal an den Druckdienst mit — dort werden sie im Arbeitsspeicher verarbeitet und nicht gespeichert. Eine Abnahme wird 60 Tage nach der letzten Änderung gelöscht; der Obmann kann sie jederzeit früher entfernen. Näheres in Abschnitt 13 der Datenschutzerklärung.
Es geht auch ganz ohne Zwischenspeicherung: Beim Anlegen steht die Einstellung „Nur auf diesem Gerät“ zur Verfügung. Dann geht nichts an den Abnahme-Server. Nur der Ausdruck läuft weiter über den Druckdienst — wer auch das nicht will, druckt nicht.
Vier Ansichten auf dem Telefon — dort wird das Werkzeug bedient, nicht am Schreibtisch.




Zwei Dokumente, beide auf dem Server gesetzt, damit das Blatt überall gleich aussieht:
Auf jedem Ausdruck steht der Stand der Grundlage, gegen den gerechnet wurde. Eine Punktzahl ohne die Ausgabe ist zwei Jahre später nicht mehr nachvollziehbar. Gedruckt werden nur Posten, die auch erfasst wurden — dreihundert leere Zeilen wären der Ausdruck der Vorlage, nicht der Abnahme.
Ein eigener Briefbogen und eine hinterlegte Unterschrift lassen sich einrichten; beides gilt für alle Werkzeuge dieses Browsers.
Beitreten und Bewerten sind frei und brauchen keinen Schlüssel: Die Schiedsrichter kommen aus fremden Wehren und wissen oft nicht einmal, dass es eine Lizenz gibt. Ebenso frei ist eine Abnahme „nur auf diesem Gerät“ — für die Wehr, die vorher übt.
Geriegelt ist allein das Anlegen einer übertragenen Abnahme. Das gehört zur Kreis-Lizenz, und das ist keine Preisfrage, sondern eine Frage der Zuständigkeit: Das Leistungsabzeichen nimmt der Landkreis ab. Die Schiedsrichter werden vom Kreis bestellt, der Schiedsrichterobmann ist eine Kreisfunktion, und wer eine Abnahme anlegt, tut das für den Kreis — einmal je Veranstaltung.
Keine Anmeldung, kein Konto. Eine Abnahme „nur auf diesem Gerät“ anlegen, eine Gruppe eintragen, einen Bogen aufschlagen — fünf Minuten, und Sie wissen, ob es zu Ihrem Platz passt.